Aktuell in Pilotvorbereitung
Wenn ein Kind Hilfe braucht, zählt eine klare Verbindung.
Rufschutz verbindet Finder über einen QR-Code und eine individuelle ID mit der zuständigen Einrichtung oder Bezugsperson. Auf Wunsch ergänzt eine freigegebene Kontakttelefonnummer den QR-Code auf dem Band.
Kein GPS-Tracker. Keine Klarnamen auf dem Armband. Klare Kontaktwege für den Fall, dass Hilfe gebraucht wird.
Das Armband im Detail
Alles Wichtige.
Direkt am Handgelenk.
Scannen oder anrufen: Die ausführliche Beispielversion zeigt beide Kontaktwege gut sichtbar auf dem roten Band.
- 01 Klar beschriftete Vorderseite
- Einrichtung, QR-Code, vierstellige ID und eine Kontakttelefonnummer. Hier mit „Kita Sonnenschein“, A1B2 und der Demorufnummer +49 30 23125 001.
- 02 Verstellbarer Uhrenverschluss
- Schwarzer Verschluss, roter Haltering und mehrere Verstelllöcher – zum Einstellen der passenden Weite.
- 03 Rote Außenseite, schwarze Innenseite
- Eine breite Druckfläche mit klaren Kontrasten. Material, NFC und Serienfertigung befinden sich noch in der Planung.
Eine aufgedruckte Nummer ist offen lesbar. Das Beispiel verwendet ausschließlich Testdaten; persönliche Rufnummern gehören nur mit ausdrücklicher Zustimmung auf ein Band.
Die mobile Kontaktansicht
So geht es nach dem Scan weiter.
Einrichtung erkennen, Kontakt anrufen oder im Ernstfall die 112 wählen. Die Beispielseite lässt sich auch direkt auf dem Handy öffnen.
Beispielseite nach dem Scan öffnenQR-Ziel: rufschutz.info/A1B2. Zum Scannen kleiner Darstellungen nutzen Sie diesen großen Code. Auf dem Handy können Sie die Beispielseite direkt über den Button öffnen.
01Der Alltag
Ein Ausflug, ein voller Bahnhof oder eine große Veranstaltung.
Schon wenige unübersichtliche Augenblicke können reichen, damit ein Kind die Gruppe aus den Augen verliert. Menschen, die helfen möchten, wissen dann oft nicht, wen sie ansprechen oder anrufen sollen.
Rufschutz macht den nächsten Schritt verständlich.
Das Armband soll nicht überwachen. Es soll im richtigen Moment den richtigen Kontakt erreichbar machen.
Situation
Ein Kind verliert kurz den Anschluss an die Gruppe.
Begegnung
Eine helfende Person findet das Kind und möchte etwas tun.
Verbindung
Das Armband zeigt einen verständlichen nächsten Schritt.
02Ablauf
So funktioniert Rufschutz.
Drei Schritte, die auch ohne Vorwissen nachvollziehbar sind.
- 01
Armband erkennen
Das gut sichtbare Armband trägt einen QR-Code und eine individuelle Rufschutz-ID. Ein Name oder eine private Telefonnummer muss nicht offen aufgedruckt werden.
- 02
QR-Code scannen
Eine helfende Person scannt den Code mit dem Smartphone. Die sichtbare ID dient der eindeutigen Zuordnung; sie ist kein Passwort und kein Aktivierungscode.
- 03
Zuständige Stelle erreichen
Die Kontaktansicht führt verständlich zur zuständigen Einrichtung oder zu hinterlegten Bezugspersonen. Im Pilot werden ausschließlich ausdrücklich freigegebene Kontaktnummern angezeigt.
Die Darstellung beschreibt das geplante Funktionsprinzip. Einzelne Funktionen werden im Rahmen der technischen, rechtlichen und praktischen Erprobung konkretisiert.
Beispiel · zum Ausprobieren
Probieren Sie den Kontaktweg aus.
Die QR-Codes führen zur Demo-Kontaktansicht. Bei kleiner Darstellung verwenden Sie den großen Code unter dem Armband. Richten Sie die Kamera Ihres Smartphones darauf – Sie landen auf der Kontaktansicht, die eine helfende Person nach einem echten Scan sehen würde.
Sie lesen gerade auf dem Handy? Dann tippen Sie einfach auf das Armband oder öffnen Sie rufschutz.info/A1B2.
Vorführung mit Demodaten. Einrichtung und ID sind Beispiele; es werden keine echten Personendaten angezeigt. Bei akuter Gefahr gilt immer der Notruf 112.
Was eine helfende Person nach dem Scan sieht.
Die Kontaktansicht bleibt bewusst schlicht: eine kurze Einordnung, die zuständige Stelle und ein klarer nächster Schritt. Alles andere würde in dieser Situation nur ablenken.
Private Rufnummern werden nicht offen angezeigt. Medizinische Angaben erscheinen in dieser Ansicht grundsätzlich nicht.
Beispielansicht

Dieses Armband gehört zu einer betreuten Gruppe.
- Zuständige Einrichtung
- Beispiel-Kita Sonnengarten
- Rufschutz-ID
- A1B2
Bei akuter Gefahr bitte 112 wählen.
04Kitas und Schulen
Für Situationen, in denen Gruppen unterwegs sind.
Rufschutz wird zunächst für den Alltag von Kitas und Schulen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen einfache Abläufe, verständliche Bedienung und eine Kontaktstruktur, die sich an der jeweiligen Einrichtung orientiert.
Kita-Ausflüge und Klassenfahrten
Unterwegs mit einer Gruppe, oft an Orten, die niemand aus der Gruppe gut kennt.
Fahrten mit Bus und Bahn
Umsteigen, volle Bahnsteige, kurze Wege zwischen Ein- und Ausstieg.
Schul- und Sommerfeste
Viele Menschen auf engem Raum, Kinder wechseln zwischen Stationen.
Museums- und Zoobesuche
Weitläufige Gelände mit vielen Abzweigungen und Besuchergruppen.
Ferienbetreuung
Wechselnde Betreuungsteams und Gruppen über mehrere Wochen.
Inklusive Gruppenangebote
Unterschiedlicher Unterstützungsbedarf innerhalb einer Gruppe.
Aus Sicht der Einrichtung
Wer ein Kind findet, soll nicht überlegen müssen, wen man ansprechen darf.
Für den Pilot ist vorgesehen, dass die Einrichtung ihre Kontaktziele festlegt – zum Beispiel eine begleitende Fachkraft und das Büro. Die Scan-Seite zeigt ausschließlich ausdrücklich freigegebene Nummern.
Was Rufschutz dafür vorsieht
- Ein klarer Handlungsweg für Finder statt Rätselraten
- Keine privaten Mobilnummern auf dem Armband
- Eindeutige Rufschutz-ID je Armband
- Armband ohne sichtbaren Klarnamen des Kindes
- Anpassbare Kontaktprioritätengeplant
- Einfache Zuordnung zu Gruppen oder Einrichtungengeplant
- Mehrsprachige Kontaktansichtgeplant
- Zeitlich begrenzte oder deaktivierbare Nutzunggeplant
Als geplant markierte Punkte sind Bestandteil des Konzepts, aber noch nicht produktiv verfügbar.
05Pflege und Senioren
Wenn der gewohnte Weg plötzlich fremd wird.
In Pflege- und Senioreneinrichtungen stellt sich dieselbe Frage wie bei einer Kindergruppe, nur unter anderen Vorzeichen: Jemand ist allein unterwegs und findet nicht zurück. Wer hilft, sieht einer Person nicht an, wo sie hingehört – und fragt im Zweifel niemanden, um sie nicht bloßzustellen.
Das Armband beantwortet genau diese eine Frage: Wen rufe ich an? Name, Wohnbereich und alle gesundheitlichen Angaben bleiben verborgen – auch dann, wenn die Person sie selbst gerade nicht nennen kann.
Spaziergang ohne Begleitung
Die gewohnte Runde ums Haus endet an einer Stelle, die plötzlich unbekannt wirkt.
Arzttermin und Fahrdienst
Wartebereiche, Aufzüge, wechselndes Personal – viele Übergaben auf kurzer Strecke.
Ausflüge und Feste
Ortswechsel mit mehreren Bewohnerinnen und Bewohnern und wenig Begleitung.
Ein klarer Kontaktweg.
Auch für Pflegeeinrichtungen.
Beispiel · Pflegeeinrichtung
So sieht es für die Pflege aus.
Der separate Demo-QR unter dem Konzeptbild funktioniert. Scannen Sie ihn oder tippen Sie auf das Armband – Sie sehen die Kontaktansicht, die eine helfende Person nach einem Scan erreicht, hier mit der Beispieleinrichtung Seniorenresidenz Rosenhof.
Direkt aufrufen:rufschutz.info/C3D4
Vorführung mit Demodaten. Einrichtung, Rufnummer und Rufschutz-ID auf der Abbildung sind frei erfunden; es werden keine echten Personendaten angezeigt. Bei akuter Gefahr gilt immer der Notruf 112.
06Zugriffsebenen
Ein Armband, unterschiedliche Schutzebenen.
Nicht alle Informationen gehören in dieselbe Ansicht. Sie legen fest, welche Kontaktnummern öffentlich sichtbar sind. Kundenbereich und Administration bleiben geschützt.
Pilotkonzept · öffentlich
Für Finder
Was jede helfende Person nach dem Scan sieht.
- Einfache Scan-Seite
- Minimale Informationen
- Klare Kontaktmöglichkeit
- Keine medizinischen Details
- Nur ausdrücklich freigegebene Kontaktnummern
Lokaler Pilot · geschützt
Für Kunden und Einrichtungen
Eigene Armbänder, Kontakte und Freigaben im Kundenbereich verwalten.
- Anmeldung mit E-Mail und zusätzlicher Bestätigung
- Aktivierung mit separatem Einmalcode
- Kontaktziele und Freigaben verwalten
- Eigene Armbänder zuordnen
- Keine Vermischung mit der öffentlichen Ansicht
Zukunftskonzept
Für Rettungskräfte
Die medizinische Freigabe aus der Vorlage bleibt eine spätere Idee.
- Kein medizinischer Zugang im aktuellen Pilot
- Keine Allergien oder Medikamente gespeichert
- Keine medizinischen Dokumente hochladbar
- Erweiterte Rechte erst nach gesonderter Umsetzung
Im Pilot werden keine Kindernamen, medizinischen Daten oder Dokumente erfasst. Die vierstellige sichtbare ID ist kein Geheimnis; für die Aktivierung wird ein separater Code benötigt.
07Datenschutz
Datenschutz beginnt nicht erst beim Formular.
Rufschutz soll Hilfe ermöglichen, ohne unnötig persönliche Informationen offenzulegen. Deshalb wird das System nach dem Prinzip der Datenminimierung und mit getrennten Zugriffsebenen konzipiert.
Ein Armband, getrennte Ebenen
Armband mit QR-Code und individueller Rufschutz-ID
Öffentliche Kontaktansicht
Kurze Einordnung, zuständige Stelle, ein klarer nächster Schritt.
Für jede helfende Person
Verwaltung durch die Einrichtung
Zuordnung von IDs, Gruppen und Kontaktreihenfolgen.
Geplant, nach Anmeldung
Rufschutz-Administration
Ausgabe und Verwaltung von Pilotarmbändern mit getrennten Betreiberrechten.
Geplant, gesondert geschützt
So wenig öffentlich wie möglich
Auf dem Armband sollen keine unnötigen persönlichen Angaben erscheinen. Sichtbar ist, was für den nächsten Schritt gebraucht wird.
Kontakt statt Offenlegung
Die Scan-Seite zeigt freigegebene Kontaktnummern. Private Telefonnummern werden nur mit ausdrücklicher Einwilligung veröffentlicht. Eine Vermittlungsnummer ist eine spätere Option.
Getrennte Zugriffsrechte
Öffentliche Kontaktansicht, Kundenbereich und Administration werden getrennt. Der Pilot erfasst keine Kindernamen, medizinischen Daten oder Dokumente.
Aktualisierbare Kontaktwege
Einrichtungen sollen hinterlegte Zuständigkeiten anpassen können, ohne jedes Armband neu bedrucken zu müssen. Diese Funktion ist geplant.
Keine Standortüberwachung
Rufschutz ist kein GPS-Tracker und erstellt nicht automatisch Bewegungsprofile.
Rechtliche Prüfung
Datenverarbeitung, Auftragsverarbeitung, Einwilligung, Speicherdauer und technische Absicherung werden vor einem produktiven Einsatz verbindlich geregelt.
Die Website beschreibt den aktuellen Konzeptstand und ersetzt keine abschließende Datenschutz- oder Rechtsprüfung.
08Pilotprojekt
Rufschutz im Alltag erproben.
Für die nächste Entwicklungsphase suchen wir Kitas, Schulen und Fachpersonen, die ihre Praxiserfahrung einbringen möchten. Gemeinsam sollen Abläufe, Verständlichkeit, Tragekomfort und Kontaktwege realistisch geprüft werden.
Was eine Beteiligung bringen kann
- Frühe Einblicke in das Konzept
- Anforderungen aus dem Alltag einbringen
- Strukturierte Rückmeldung zu Armband und Scan-Ablauf
- Mitwirkung an verständlichen Sicherheitsprozessen
- Direkter Austausch mit dem Rufschutz-Projekt
Umfang, Dauer und Bedingungen einer Beteiligung sind noch nicht festgelegt und werden im Gespräch geklärt. Am schnellsten geht das unverbindlich am Telefon unter 06157 9523983 oder per WhatsApp.
Direkt Kontakt aufnehmen
Diese Website hat bewusst kein Kontaktformular. Ein Anruf oder eine kurze Nachricht genügt – dieselbe Nummer für beides.
Wenn Sie WhatsApp nutzen, gelten die Bedingungen und die Datenverarbeitung von WhatsApp beziehungsweise Meta. Wer das nicht möchte, ruft einfach an. Bitte senden Sie uns keine Gesundheits- oder Personendaten von Kindern oder betreuten Menschen.
Langfristig
Ein Prinzip für weitere Lebensbereiche.
Rufschutz startet mit dem Alltag von Kitas und Schulen. Langfristig kann das Grundprinzip auch Menschen unterstützen, die sich zeitweise nicht selbstständig orientieren oder verständlich mitteilen können, wen man kontaktieren soll.
- Demenz und Pflege
- Menschen mit Behinderungen
- Betreutes Wohnen
- Inklusive Freizeitangebote
- Menschen mit eingeschränkter Kommunikation
09Fragen
Häufige Fragen.
Wenn eine Frage offen bleibt, schreiben Sie uns gern direkt.
Ist Rufschutz ein GPS-Tracker?
Nein. Das Grundkonzept von Rufschutz basiert auf einem QR-Code und einer individuellen ID. Eine permanente Standortüberwachung ist nicht Bestandteil des vorgesehenen Grundprinzips.
Steht der Name des Kindes auf dem Armband?
Im vorgesehenen Konzept soll kein vollständiger Name des Kindes notwendig sein. Sichtbar sind vor allem die Rufschutz-Kennung, ein QR-Code und eine individuelle ID.
Können Finder private Telefonnummern sehen?
Ja, im geplanten Pilot zeigt die Scan-Seite ausdrücklich freigegebene Telefonnummern direkt an. Private Nummern werden nur mit ausdrücklicher Veröffentlichungseinwilligung verwendet. Eine Vermittlungsnummer zur Rufnummernverbergung ist noch nicht verfügbar.
Was passiert, wenn jemand den QR-Code scannt?
Die Person gelangt zu einer einfachen Kontaktansicht. Dort erhält sie nur die Informationen und Handlungsmöglichkeiten, die für die konkrete Hilfe erforderlich sind.
Ersetzt Rufschutz die Aufsichtspflicht?
Nein. Rufschutz ist als ergänzende Sicherheits- und Kontaktmöglichkeit gedacht. Aufsichtspflichten und bestehende Notfallabläufe bleiben unverändert.
Ist Rufschutz bereits erhältlich?
Rufschutz befindet sich in der Konzept- und Pilotvorbereitung. Einrichtungen und Fachpersonen können bereits Interesse an einer möglichen Erprobung anmelden.
Welche Informationen können Einsatzkräfte sehen?
Im Pilot sehen auch Einsatzkräfte ausschließlich die öffentliche Kontaktansicht. Es gibt keine medizinischen Profile, Kindernamen oder hinterlegten Dokumente.
Ist Rufschutz bereits abschließend datenschutzrechtlich geprüft?
Das System wird nach Prinzipien wie Datenminimierung und getrennten Zugriffsrechten konzipiert. Vor einem produktiven Einsatz ist eine vollständige technische und rechtliche Prüfung erforderlich.
Wie robust ist das Armband?
Material, Verschluss, Tragekomfort und Widerstandsfähigkeit werden im Rahmen der Produkt- und Pilotphase konkret geprüft. Belastbare Angaben dazu gibt es erst danach.
Sicherheit beginnt mit einem verständlichen nächsten Schritt.
Sie arbeiten in einer Kita, Schule oder Fachstelle und möchten Rufschutz aus praktischer Perspektive mitgestalten? Wir freuen uns über einen unverbindlichen Austausch.